Beim 4. Super – Oldie – Cup 2012 spielten sich die Unterliederbacher Volleyball – Senioren Ü65, mit dem sechsten Rang unter die Top – Ten in Deutschland.

Die Deutschland – Meisterschaft, in der zur Zeit obersten Volleyball – Spielklasse Ü65, hatten der TSV Berlin Buch e.V. und der Bezirkssportbund Berlin Pankow e. V. ausgetragen. Es hatten 12 Mannschaften gemeldet. Die Spiele wurden auf zwei Gewinnsätze ausgetragen. Nach der Auslosung traf im ersten Spiel die TG Unterliederbach auf den Endspielteilnehmer SV Reudnitz und verloren erwartungsgemäß mit 0:2 und 26:50 Punkten. Im nächsten Gruppenspiel konnte der SV Reudnitz gegen MTV Oberkirchen ebenfalls mit 2:0 gewinnen. Die TG Unterliederbach gegen MTV Oberkirchen Hannover) brauchte bei einem 1:1 mindestens 5 Bälle mehr als MTV Oberkirchen oder einen 2:0 Erfolg um unter die ersten acht zu kommen. Das Spiel endete nach einem kräftigen Auf und Ab mit jeweils 25:21 = 2:0 für TG Unterliederbach. In der Zwischenrunde ging es um den Einzug in die Hauptrunde von Platz 1 – 4. Leider traf auch hier die TG Unterliederbach auf den Endspielteilnehmer und späteren Deutschen Meister SVG Bestensee I (Berlin Wildau), die zuvor 14 Tage in der Türkei im Trainingslager waren.

Der TG Unterliederbach gelang im ersten Satz eine Sensation, was keiner Mannschaft vom ganzen Turnier gelang und gewannen gegen den neuen Deutschen Meister einen Satz mit 25:23. Die nächsten beiden Sätze gingen erwartungsgemäß verloren. Das Spiel endete mit 2:1 für Bestensee I. Somit war die TG Unterliederbach in der Gruppe um Platz 5 - 8 angekommen. Das Spiel um Platz 6 gegen den SV Berlin – Buch, konnte die TG Unterliederbach heiß umkämpft mit 25:19 / 24:26 / und im Tie-Break mit 15:13 gewinnen.

Im letzten Spiel ging es gegen den Ausrichter TSV Buch um Platz 5. Der erste Satz war noch eine klare Angelegenheit für die TG Unterliederbach mit 25:21. Im zweiten Satz führte die TG Unterliederbach so hoch, dass sie den Sack nur noch zumachen brauchte und dennoch mit 24:26 verlor. Im Tie-Break halfen auch die Auswechselkünste von Trainer Walter nichts mehr. Der Satz ging nach erneuter Führung von 8:6 mit 13:15 verloren. Der fünfte Platz hätte locker sein können, aber wir sind mit dem sechsten sehr zufrieden. Wir haben nebenbei auch Berlin ein großes Stück näher kennengelernt. Dank unserem Sportkameraden Rainer Gottwald, der dort geboren wurde. So eine Meisterschaft vollzieht sich immer einer besonderen Atmosphäre die Hermann Walter schon zum 28. Mal mitmachen darf. Für alle Teilnehmer war es wieder ein besonderes Erlebnis. Das nächste Mal wahrscheinlich in Schwerin.

Es spielten:
von li. n. re. kniend: Rainer Gottwald, Winfried Heußner.
von li. n. re. stehend: Helmut Kaulfuss, Dr. Walter Söndgen, Dr. Richard Bicker, Karl Fiedler, Heinz Breuer, Dr. Hans Militzer und Spielertrainer Hermann WALTER.